Zeichnung 1993 Kopie.jpg (30340 Byte)Steiner spricht animat.gif (444541 Byte)Ikonostasis - live 3 Kopie.jpg (22873 Byte)

 

Seit 1986 bewegen sich meine Arbeiten im Spannungsfeld von abstrakter Malerei und Einzelbildfilmen. Die enge Verschränkung dieser beiden Medien ergibt immer wieder künstlerische Prozesse an der Schnittstelle von statischen und bewegten Bildern.

Meine künstlerische Tätigkeit erfolgt abwechselnd / parallel in den Medien Zeichnung, Malerei und Film. Meist entstehen die bildnerischen Arbeiten in Serien, sind einer Farbe, einer bildnerischen Thematik verpflichtet.
Die Bilder haben meist eine filmische Komponente, sie konnen wie Momentaufnahmen einer timeline gelesen werden. Die momentan fixiert erscheinende Konstellation der Bildelemente kann sich aber im nächsten Augenbilck
völlig verändern. Deshalb sind die meisten meiner Bilder auch rahmenlos, weil sie sowohl räumlich als auch zeitlich weitergedacht werden können. Seit 2017 haben sich in das gegenstandslose Bilduniversum nach und nach
auch gegenständliche Komponenten eingeschlichen, die aber stets die Frage nach offener Interprteation in sich tragen.

Ähnlich versuche ich auch in meinen Filmen jeweils ein visuelles Thema zu verfolgen. Daher kann man - abgesehen von filmischen Aspekten - meine Filme durchaus als Bilder, die eine zeitlich - dynamische Dimension haben, verstehen.

Die ersten Filme der Ballett - Reihe 1986 - 1988 waren die dynamische Darstellung malerischer Prozesse, eine Befreiung der Mittel des Animationsfilms aus den starren Rahmen der Filmskripts.

In der kurzen Arbeit O.T.3 verwendete ich erstmals die Technik der Mehrfachbelichtung. Ikonostasis basiert auf Zeichnungen, welche zu Streifen montiert, Teil meiner ersten Installation in der Fischerhalle in Linz waren.

In den folgenden Filmen spielt die Technik der Mehrfachbelichtung eine entscheidende Rolle. Die Mischung mehrerer Ebenen und die Unsichtbarkeit des Ergebnisses bis zur Projektion des fertigen Films korrespondiert mit verschiedenen Techniken, die im gestisch informellen Ansatz meiner Bilder zum tragen kommen: Blindzeichnen, Zeichnen nach festgelegten Ritualen, in bestimmten Abläufen, mit größtmöglicher Spontaneität. Der Zufall als wichtiges Gestaltungsmoment akzeptiert, ermöglicht es sowohl bei den Filmen als auch bei der Malerei mit großer Unmittelbarkeit vorzugehen.
Seit dem Film Zocalo ist nach und nach fotografisches Material zu den zeichnerischen Strukturen dazugekommen. Die Filme stellen aber jedesmal die Frage nach dem dokumetarischen Repräsentationscharakter von Fotografie.

Seit Anfang der 2000er Jahre verwende ich digitales Video anstelle von 16mm. Wobei bei den meisten meiner Arbeiten eine Mischung aus digitaler, analoger und fotografischer Animation die künstlerische Basis bildet.

 

ich betreibe diese website seit Ende der 1990er Jahre. Deshalb tauchen auch unterschiedliche Bildformate auf. Manche Hinweise können auch medienarcheologoisch gelesen werden.



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